Germanistische Abteilung

Die Trennung der ZRG in die Abteilungen romanistisch, germanistisch und kanonistisch (seit 1910) beruht auf der damaligen Ausdifferenzierung der rechtshistorischen Fächer. Diese versteht sich nicht mehr von selbst, insbesondere „germanistisch“ wird oft missverstanden. In der Sache folgen die Abteilungen heute folgendem Profil: die Romanistische Abteilung widmet sich der gesamten antiken Rechtsgeschichte und den dogmatischen Ausstrahlungen bis in die Gegenwart, die Kanonistische Abteilung widmet sich der gesamten Geschichte des kirchlichen Rechts, die Germanistische Abteilung widmet sich der übrigen gesamten europäischen Rechtsgeschichte seit der Spätantike bis in die jüngste Gegenwart.

Regelmäßige Rubriken der Germanistischen Abteilung sind die Teile: Aufsätze, Gastbeitrag (aus der internationalen Forschung), Miszellen (als kleinere Forschungsbeiträge), ein ausführlicher Literaturteil, Nachrufe, Berichte und Chroniken sowie am Ende eine Zusammenstellung englischer Summaries zu den Aufsätzen und Miszellen. Der Umfang beläuft sich in der Regel auf 600–800 Seiten.